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Temperatur im Badezimmer: Wie warm ist ideal?

Aus der warmen Dusche zu steigen, um direkt wieder zu frieren, wünscht sich wohl niemand. Gehören Sie auch zu den Personen, die das Badezimmer nachts schon vorheizen, um morgens eine angenehme Temperatur zu haben? Oder verzichten Sie komplett darauf, die Heizung im Bad anzustellen? In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, welche Temperatur im Badezimmer ideal ist.

Welche Temperatur sollte das Badezimmer haben?

Während es im Schlafzimmer besser nicht zu warm werden sollte, um nächtliches Schwitzen zu vermeiden, sind zu kalte Badezimmer unangenehm. Das liegt vor allem daran, dass wir unbekleidet duschen und so die schützende Kleidungsschicht fehlt. Für kurzes Händewaschen hingegen sind hohe Temperaturen weniger erforderlich – darum wird in einem Gästebad üblicherweise weniger stark geheizt als im Hauptbad.

Experten empfehlen eine Badezimmertemperatur von rund 21-24 Grad. Das entspricht bei der Heizung etwa Stufe 3-4.

Beim Thermostat bedeuten die einzelnen Stufen folgende zu erreichende Raumtemperatur:

0: Aus
* (Sternchen): 5-6 Grad (der Schneekristall dient als Frostschutzeinstellung, damit die Heizung nicht einfriert)
Stufe 1: 12 Grad
Stufe 2: 16 Grad
Stufe 3: 20 Grad
Stufe 4: 24 Grad
Stufe 5: 28 Grad

Auf welche Stufe Sie die Heizung stellen, hat also nichts damit zu tun, wie schnell ein Raum aufgeheizt wird, sondern welche Temperatur erreicht werden soll. Mit den Strichen zwischen den Zahlen können Sie auch Zwischenwerte bei der Temperatur einstellen, also beispielsweise 22 Grad zwischen Stufe 3 und 4.

Badezimmer richtig heizen: Winter vs. Sommer

Die Verbraucherzentrale empfiehlt in allen Wohn- und Schlafräumen eine Mindesttemperatur von 16-18 Grad. Im Sommer sind höhere Temperaturen die Regel und meist unproblematisch, im Winter sollten Sie aber darauf achten, dass die Temperatur nicht unter diese Grenze fällt. Das liegt vor allem daran, dass in älteren Häusern oder solchen mit einer schlechten Bausubstanz die Schimmelgefahr sehr hoch ist. Vor allem dann, wenn die Temperaturunterschiede zwischen einzelnen Räumen sehr hoch sind, kann das dieses Risiko noch erhöhen.

Auch dann, wenn Sie das Badezimmer nicht heizen müssen, sind kalte Fliesen meist unangenehm. Mit unseren flauschigen Badteppichen behalten Sie warme Füße und schützen gleichzeitig den Boden vor Feuchtigkeit. Planen Sie in Zukunft eine Renovierung des Bads, können Sie auch eine Fußbodenheizung einbauen lassen, um kalte Füße künftig zu verhindern.

Bauliche Unterschiede: Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Ein kleines Badezimmer heizt sich schneller auf als ein großes, aber auch Fenster haben einen Einfluss auf die Raumtemperatur.
Bei Bädern mit Fenster sollten Sie darauf achten, es nicht nur direkt nach dem Duschen oder Baden zu lüften, um die Luftfeuchtigkeit wieder abzusenken, sondern auch regelmäßig im Laufe des Tages. Das Stoßlüften – also das vollständige Öffnen des Fensters – wirkt sich hier aber auf die Badezimmertemperatur aus. Im Sommer sollten Sie daher am frühen Morgen oder späten Abend stoßlüften, um das Bad nicht zu stark aufzuheißen. Im Winter hingegen müssen Sie stärker darauf achten, dass der Raum nicht auskühlt und die Heizung ihn nicht wieder stark erwärmen muss.

Innenliegende Badezimmer werden nicht über Fenster durchlüftet, außerdem wirken kalte Außentemperaturen sich nicht direkt auf die Temperatur im Inneren aus. Haben Sie kein Fenster, ist zumindest ein Badlüfter ratsam, um die Regulierung der Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten. Heizen können Sie dann nach Bedarf.

Individuelle Wohlfühltemperatur beachten

Ob Sie im Badezimmer wirklich auf 24 Grad aufheizen müssen, hängt aber von Ihrem individuellen Wärmeempfinden ab. Vielleicht schlüpfen Sie nach der Dusche ohnehin erst einmal in einen kuscheligen Bademantel und kommen daher auch mit einer niedrigeren Raumtemperatur zurecht? Oder empfinden Sie selbst 24 Grad noch als viel zu kühl? Neben einem warmen Bademantel und einem flauschigen Handtuch hilft dann wirklich nur noch die Heizung.

 

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