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Baumwolle – Anbau, Herstellung, Qualität und Verarbeitung

Als reine Naturfaser lässt sich Baumwolle aus der Baumwollpflanze gewinnen. Um genauer zu sein, aus den Samenhaaren der Pflanze. Aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit und guten Feuchtigkeitsaufnahme findet Baumwolle vorwiegend Anwendung im medizinischen Bereich, aber auch in der Bekleidungs- und Textilindustrie.

Anbau von Baumwolle

Baumwolle in ihrer Wildform ist ein Malvengewächs, das ausschließlich in tropischen Gebieten vorkommt. Heute ist sie jedoch als Kulturpflanze auch vermehrt in unseren Regionen ansässig.

Für ein gutes Wachstum benötigt die Baumwollpflanze permanent Sonne und viel Wärme. Wenn in Gebieten Temperaturen um die 30 Grad Celsius vorherrschen, ist das Gewächs auch im Freiland anbaubar. Dabei dürfen nachts die Temperaturen jedoch nicht zu stark sinken.

Nachdem sich zartgelbe Blüten entwickelten, bilden sich in den Monaten von Mai bis September am Stock grüne Kapseln. Diese springen etwa zwei Monate danach auf, so dass die weiße Baumwollfaser sichtbar ist.

Herstellung von Baumwolle

In der heutigen Zeit erfolgt das Pflücken von Baumwolle mittels moderner Erntemaschinen. Um die Baumwolle möglichst nicht zu verunreinigen, entfernen Die Mitarbeiter vor der Ernte die Blätter von den Sträuchern. Eine Entkörnungsanlage befreit das Gewächs zusätzlich von Kapselresten und Samen.

Die hergestellte Rohware wird zu Ballen gepresst und an verschiedene Spinnereien geliefert. Um die Fasern zum Auskämmen – dem so genannten Kardieren – vorzubereiten, erfolgt ein erneutes Zerpflücken und Reinigen der Ballen. Anschließend geschieht das Sortieren der Baumwollfasern nach Längen, wobei lange Fasern für die Herstellung von Textilien Verwendung finden. Kürzere Fasern nutzt die Industrie zur Gewinnung von Zellulose.

Nachdem in der Karde die Baumwoll-Fasern sortiert wurden, kommt es zur Auflösung der einzelnen Fasern. Aus diesen bildet sich ein zartes Faservlies, woraus Kardierbänder entstehen. Nach deren Mischung und doppelten Zusammenlegung müssen sie erneut gekämmt werden.

Nach einem zweimaligen Strecken und Dehnen der Bänder ergibt sich ein gleichmäßiges Erscheinungsbild. Das so entstandene Vorgarn gelangt auf Spulen. Um daraus Feingarn zu erhalten, muss das Vorgarn erneut gestreckt werden bis es die erforderliche Feinheit erlangt. Nun lässt sich das Feingarn auf der Ring-Spinnmaschine zu Ringgarn verarbeiten. Ausschließlich Garne aus gekämmter Baumwolle erhalten die Bezeichnung Ringgarn. Da Baumwollfasern ähnliche Windungen wie Korkenzieher aufweisen, sind sie sehr gut verspinnbar.  

Qualität von Baumwolle

Rohbaumwolle weist eine höhere Wertigkeit auf, was in der Länge der Fasern begründet ist.  Mit langen Fasern ist ein gleichmäßigeres Bild bezüglich des Verzwirnens zu Garn möglich. Dadurch entstehen die besonders feinen Garne. Aber auch am Glanz und Farbton lässt sich der Wert eines Baumwollgarns erkennen. Denn die Ernte von Baumwolle erfolgt in unterschiedlichen Schattierungen. Diese können von weiß über creme bis hin zu grauer oder brauner Tönung reichen. Teure Baumwolle erkennt man an langen Fasern, sie glänzt und ist besonders hell.

Verarbeitung von Baumwolle

Am bekanntesten ist die Verarbeitung von Baumwollfasern zu Bekleidungsstücken wie T-Shirts oder Hosen. Aber auch der medizinische Bereich profitiert von diesem Stoff. Berufsbekleidung wie Arztkittel oder OP-Kleidung besteht in der Regel aus Baumwolle. Und nicht zuletzt findet sich der Stoff in Verbandsstoffen, wie zum Beispiel Gaze, Kompressen und Mullbinden.

Auch im privaten Haushalt finden sich zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs aus Baumwolle. So nutzt jeder täglich im Bad Handtücher, meist in Frottier-Qualität. Für Frottier- Handtücher aber auch für Duschvorlagen, Badematten und Bademäntel kommt ausschließlich gekämmte Baumwolle zum Einsatz. Das macht die Produkte besonders weich und saugfähig. Bei guter Pflege und auch nach vielen Wäschen behalten sie zudem lange ihre Form.

Bei der Produktion von Baumwolle entsteht außerdem ein Nebenprodukt, das Baumwoll-Samenöl. Es entsteht während des Trennprozesses der Fäden durch das Pressen der Samen. Dieses eigentliche Abfallprodukt findet im Allgemeinen Verwendung als Trägeröl und Brennstoff. In seltenen Fällen finden wir Baumwollsamenöl auch in der Küche als Speiseöl.

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