Wir lüften das Geheimnis der Flauschigkeit unser möve-Handtücher und stellen euch gleichzeitig ein tolles Upcyclingprojekt vor

Ihr wolltet schon immer wissen, warum die Handtücher, die Ihr täglich benutzt,  so schön flauschig sind? In diesem Blogpost lüften wir das Geheimnis um den „Flausch“ in unseren möve-Frottierwaren und  stellen Euch außerdem einen innovativen und nachhaltigen Weg vor, wie die „Baumwollabfälle“, die in unserer Produktion entstehen, sinnvoll weitergenutzt werden können.

© möve – Mit möve Comfort Finish erhalten alle Handtücher ein optimales Maß and Volumen und Weichheit

© möve – Mit möve Comfort Finish erhalten alle Handtücher ein optimales Maß and Volumen und Weichheit

Frottier gleich Frottée? : Über die hohe Schule der Frottierweberei
Frottier und Frottée sind nicht ein und dasselbe – den feinen Unterschied in Sachen Flauschigkeit macht die sogenannte „Schlingenhöhe“. Während  es sich bei Frottée um ein Zweifadengewebe handelt,  produzieren wir bei möve sogenanntes Frottier, ein Dreifadengewebe mit Schlinge, das den Extra-Flausch in unsere Handtücher bringt: Indem die Schlinge locker im fest miteinander verkreuzten Grundgewebe abgebunden wird, entstehen Fadenschlingen, die für das einzigartig flauschige Gefühl in unseren Handtüchern sorgen.

Zum besonderen Wohlgefühl, das unsere Handtücher hervorruft, trägt unsere spezielle Trockentechnik bei – das möve Comfort Finish. Hierbei wird das Walken und Schlagen der Waschfrauen aus vergangenen Zeiten nachgeahmt, das unseren Frottierwaren ein optimales Maß an Volumen und Weichheit verschafft.  Gleichzeitig wird durch diese Technik die Flusenbildung erheblich reduziert und somit die Umwelt geschont.

© möve – Flusen- und Garnreste in der möve-Produktion

© möve – Flusen- und Garnreste in der möve-Produktion

Doch was passiert mit den restlichen Flusen, Garnen und Webkanten, die im Rahmen unserer Produktion entstehen? Dazu hatte die Produktdesignerin Katrin Krupka eine tolle Idee.

„Recreate Textiles – Materialkollektion aus industriellen Baumwollabfällen“
Industrielle Baumwollabfälle werden in der Regel nicht adäquat nachgenutzt, sondern verbrannt. Diese Tatsache hat Katrin Krupka, Studienabsolventin an der Fachhochschule Potsdam, auf eine tolle Idee gebracht: In Kooperation mit möve entwickelte sie unter dem Namen „Recreate Textiles“ eine Recyclingmaterial-Kollektion in den Bereichen Vlies und biobasierter Naturfaserkunststoff sowie potentielle Anwendungsmöglichkeiten im Interiordesignbereich. Mit ihrem Projekt gewann sie auf der Heimtextil 2016 sogar den vierten „Young Creations Award: Upcycling“.

© krupka—stieghan – Recyclingmaterial-Kollektion aus industriellen Baumwollabfällen von möve

© krupka—stieghan – Recyclingmaterial-Kollektion aus industriellen Baumwollabfällen von möve

Klingt interessant, oder? Wir haben Katrin Krupka gebeten, uns ihr Projekt einmal vorzustellen:

möve: Was steckt hinter dem Projekt? Was hat Sie dazu bewogen eine Recyclingmaterial-Kollektion aus industriellen Baumwollabfällen zu entwickeln?

Katrin Krupka: Seit längerer Zeit beschäftigte ich mich schon mit Recycling von Textilien und vertiefte mich immer mehr in die Problematik der Entstehung von Abfällen in der Textilindustrie. In der textilen Flächenherstellung entstehen in allen Betrieben jeglicher Größenordnung weltweit produktionsbedingt Abfälle. Diese werden in der Regel verbrannt. Wir sehen diese Abfallmaterialien jedoch als wertvolle Rohstoffe und haben deshalb nach neuen Nachnutzungsmöglichkeiten geforscht. Speziell die Baumwolle hat einen solch langen Weg hinter sich, so dass es eigentlich unmöglich erscheint, dass große Mengen an Resten dennoch  entsorgt werden müssen. Mit unserer Materialkollektion haben wir ästhetisch ansprechende Oberflächen gestaltet, die für einen sichtbaren Einsatz im Interiordesign geeignet sind. Die Möglichkeit, das Material sichtbar einzusetzen, ist essentiell für ein Upgrade der Abfallmaterialien.

Für uns bedeutet Design nicht einfach nur die Gestaltung von besonderen Formen oder Oberflächen, wir versuchen Materialien und Produkte immer in Systemen zu denken, in denen sie funktionieren sollen. In unserer interdisziplinären Arbeit treten wir als Innovatoren einer neuen, nachhaltigeren Werkstoff- und Produktkultur auf. Wir sehen die Schnittstellenarbeit zwischen Materialtechnologie und Produktentwicklung als Chance, uns dafür zu engagieren. Wir hoffen natürlich, ein Stück weit zu einem Bewusstseinswandel beizutragen. Einerseits, damit Recyclingmaterialien und -produkte nicht mehr als minderwertig betrachtet werden, sondern als wertvolle Halbzeuge und Produkte. Andererseits wollen wir mit dem Projekt Möglichkeiten aufzeigen, wie die Aufwertung von Baumwollrestmaterialien in bestehenden Produktionssystemen funktionieren kann.

möve: Wie ist es dazu gekommen, dass Sie gerade die Materialreste von möve für Ihr tolles Projekt benutzt haben?

Katrin Krupka: Mein ehemaliger Professor Hermann Weizenegger hat schon früher für die Firma möve gearbeitet und mich während meiner Recherche nach potentiellen ‚Materiallieferanten‘ auf Ihren Traditionsbetrieb aufmerksam gemacht. Für uns ist möve in zweierlei Hinsicht interessant. Wir hatten zum einen den Anspruch, regional zu arbeiten, um wirklich nachvollziehen zu können, wo die Abfälle herkommen. Zum anderen war es wichtig, genau über die Qualität der Abfallmaterialien Bescheid zu wissen.

Großschönau ist von Berlin aus wunderbar zu erreichen und der möve-Produktionsleiter hat sich sofort bereit erklärt, uns die Produktion zu zeigen. Wir wollten verstehen, wie die Produktion abläuft und erfahren, wo welche Abfälle in welcher Menge anfallen, um adäquate Nachnutzungen entwickeln zu können. Bei Recyclingprojekten ist immer ein Problem, dass man nicht genau über die Inhaltstoffe der Abfallmaterialien Bescheid weiß und die Materialien einen komplexen Sortierprozess durchlaufen müssen. Indem wir möve als Partner gewinnen konnten, hatten wir den Vorteil, dass wir a) wussten, welches Material wir in welcher Qualität bekommen und b) eine gewisse Sortierung bereits vorlag.

möve: Welches Know-How wird benötigt, um ein solches Projekt umzusetzen?

Katrin Krupka: Als Designer fungieren wir als Initiator, Vermittler und Organisator. In diesem Projekt hatten wir tolle Partner, die uns mit ihrem Fachwissen zur Seite gestanden haben. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen. Wir streben immer danach, neue Wege und Lösungen für echte Probleme aufzuzeigen. Dazu muss man die Arbeit an der Schnittstelle sehr gern mögen. Es geht meist darum, Gedanken und Ideen zu verknüpfen, die zuvor noch nicht verknüpft wurden, sie in einem Kontext zu denken und so neue Wege aufzuzeigen. Dazu muss man natürlich immer engagiert sein, für die eigene Idee eintreten und Partner motivieren. Dafür braucht man oft einen langen Atem. Aber wenn eine Idee stimmig ist und umsetzbar, kann man all das schaffen.

Weitere Informationen zum Upcycling-Projekt findet Ihr unter www.krupka-stieghan.de

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Donnerstag, 18. Februar 2016|CORPORATE|0 Kommentare

Zeit zum Entspannen: So wird das Badezimmer zum luxuriösen Home-Spa

Ihr wollt Euch selbst mal wieder so richtig verwöhnen und sehnt Euch nach einem besonderen Moment der Ruhe und Entspannung? Wir zeigen Euch, wie Ihr Euer Bad mit nur wenigen Handgriffen in eine Wellnessoase mit einem Hauch Glamour verwandelt, um genau diesen Luxus zu erleben. Außerdem haben wir noch ein Valentinstag-Gewinnspiel für Euch, bei dem Ihr  eines von drei Luxus-Wohlfühlpaketen mit möve-Produkten gewinnen könnt.

© möve - Gewinnt eines von drei luxuriösen Wellnesspaketen mit möve-Produkten im Wert von jeweils 100 Euro

© möve – Gewinnt eines von drei luxuriösen Wellnesspaketen mit möve-Produkten im Wert von jeweils 100 Euro

Das Luxuserlebnis beginnt beim Aroma: Der passende Duft zum Entspannen
Manchmal heißt Luxus auch einfach nur Zeit für sich haben, um abschalten, ausruhen und auftanken zu können. Doch wie schafft man dafür die perfekte Atmosphäre? Unser Tipp: Gönnt Euch mehr Pausen und zieht Euch für ein, zwei Stündchen in Euer Badezimmer – Euer persönliches Home-Spa – zurück. Und schaltet alles aus, was stören könnte: Handy und Telefon aus, Laptop weg, stattdessen Kerzen und sanfte Musik. Mit dem richtigen Duft holt Ihr Euch zusätzlich noch eine kleine Aromatherapie ins Badezimmer. Die eleganten Flakons der möve COSMOPOLITAN-Kollektion schicken Euch mit den drei Duftrichtungen Arabian Nights, Oriental Bazaar und Cote d’Azur auf imaginäre Weltreisen – mal in zarter Verführung, mal in kräftiger Opulenz, mal mit frischer Meerbrise.

© möve - Die drei Duftrichtungen Arabian Nights, Oriental Bazaar und Cote d’Azur der möve COSMOPOLITAN-Kollektion sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.

© möve – Die drei Duftrichtungen Arabian Nights, Oriental Bazaar und Cote d’Azur der möve COSMOPOLITAN-Kollektion sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.

Auszeit in der Wanne
Damit sich auch in der Badewanne die Entspannung schnell einstellt, ist nicht nur die richtige Temperatur des Wassers (das Badwasser sollte nicht heißer als 35° C sein) wichtig, auch die Farbe des Badewassers wirkt auf die Psyche. Grün ist beruhigend und ausgleichend, während uns oranges Wasser aufheitert, glücklich macht und den Stoffwechsel anregt. Wenn sich die Gedanken im Kopf einfach nicht ausschalten lassen, dann hilft ein gutes Buch oder entspannte Musik für die richtige Ablenkung.

© Mit dem richtigen Handtuch hält das wohlige Entspannungsgefühl auch nach dem Bad noch an.

© möve – Mit dem richtigen Handtuch hält das wohlige Entspannungsgefühl auch nach dem Bad noch an.

Nach der Entspannung ist vor der Entspannung
Damit das wohlige Entspannungsgefühl auch nach dem Bad möglichst lange anhält, solltet Ihr Euch nicht sofort wieder zurück in den Alltag begeben. Stattdessen in Ruhe abtrocken und sich in ein möglichst vorgewärmtes Handtuch einwickeln. Weiche Handtücher machen das Abtrocknen zum Wohlfühlerlebnis. Für alle, die Luxus, Glanz und Glamour lieben, sind die Handtücher der möve-Serie „Crystal Collection“ genau das Richtige. Erhältlich in den Farben schwarz und weiß, sind sie mit exklusiven Kristallen von Swarovski verziert – die ideale Verbindung von Qualität und Luxus.
Vor allem im Winter freut sich die gestresste, trockene Haut über Nährstoffe und Feuchtigkeitsspender in Form von Masken und Pflegeprodukten. Während die Maske einzieht, lässt es sich eingehüllt in ein kuscheliges Handtuch oder einen flauschigen Bademantel wunderbar auf dem Sofa relaxen.

© Die Handtücher der möve-Serie „Crystal Collection“ mit exklusiven Kristallen von Swarovski verziert bringen Luxus, Glanz und Glamour in das Badezimmer.

© möve – Die Handtücher der möve-Serie „Crystal Collection“ mit exklusiven Kristallen von Swarovski verziert bringen Luxus, Glanz und Glamour in das Badezimmer.

Luxus und Wellness für Zuhause zu gewinnen
Da am Sonntag Valentinstag ist, haben wir noch eine ganz besondere Überraschung für Euch: wir verlosen drei luxuriöse Wellnesspakete mit möve-Produkten im Wert von jeweils 100 Euro. Jedes Paket beinhaltet zwei Handtücher (50/ 100 cm) der möve-Serie „Crystal Collection“ sowie einen passenden Seifenspender aus der Badserie „Shiny & Bright“ aus mundgeblasenem Glas.

Ihr wollt eines der exklusiven Wellnesspakete von möve gewinnen und Euch selbst oder Eurem Partner/Eurer Partnerin eine Freude machen? Dann teilt uns einfach in den Kommentaren mit, was für Euch purer Luxus und Entspannung im Badezimmer ist. Teilnahmeschluss ist der 14.2.2016.

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Donnerstag, 11. Februar 2016|LIFESTYLE|10 Kommentare

Die Heimtextil 2016 – Unser Messe-Rückblick

Im Januar waren wir auf der Heimtextil in Frankfurt. Wir haben nach Inspirationen Ausschau gehalten und möchten Euch die Highlights nicht vorenthalten. Zeit für einen kleinen Rückblick auf eine wirklich spannende Messe mit inspirierenden Projekten und aufregenden Trends.

Im Auftrag der Heimtextil hat ein Team aus sechs internationalen Designagenturen die folgenden vier maßgebliche Trends ausgemacht, die sich auch in den Einrichtungswelten der Messe wieder gefunden haben: „Protect“, „Energise“, „Nourish“ und „Enrich“. Wir sind in die textilen Einrichtungswelten eingetaucht, die zum Wohlfühlen einladen und einen Ort der Ruhe bilden und haben ein paar Eindrücke dieser Wohntrends gesammelt.

© möve - Die textilen textilen Einrichtungswelten der Heimtextil laden zum Wohlfühlen ein

© möve – Die textilen Einrichtungswelten der Heimtextil laden zum Wohlfühlen ein.

Protect: Gutes für uns
Gerade in unserer heutigen global vernetzten Welt, stellt dieses Trendthema mit seiner cleanen Ästhetik und seinem sauberen und reduzierten Design einen Gegenpol da. Es zielt auf das Bedürfnis ab, sich etwas Gutes zu tun. Stille hat bei diesem Thema eine große Bedeutung.

© möve - „Protect“ steht für eine saubere Ästhetik, ein klares Design.

© möve – „Protect“ steht für eine saubere Ästhetik, ein klares Design.

Energise: Digitale Träume
Aufgrund des menschlichen Bedürfnisses sich mit der Technologie zu verbinden, verschwinden die klaren Grenzen dieser zwei Welten – On-und Offline. Optisch zeichnet sich diese hochenergetische Richtung durch intensiven Glanz, Lack, kaleidoskopische Muster und einfallsreiche  Designs aus.

© möve - Bei dem Wohntrend „Energise“ vibrieren kräftige und nahezu fluoreszierende Farben im Vergleich zu dunkleren Electric-Blue-Tönen.

© möve – Bei dem Wohntrend „Energise“ vibrieren kräftige und nahezu fluoreszierende Farben im Vergleich zu dunkleren Electric-Blue-Tönen.

Nourish: Sensorisches Design
Dieses Trendthema fokussiert sich auf die Begrünung von Flächen. Das Design zeichnet sich durch wunderschöne Grüntöne sowie Braun- und Grautöne aus, die mit natürlichen Materialien wie Erde und Stein gepaart werden.

© möve - „Nourish“ ist die nachhaltige und ökologische Vision des Well-Being, bei der Grün- und Erdtöne dominieren.

© möve – „Nourish“ ist die nachhaltige und ökologische Vision des Well-Being, bei der Grün- und Erdtöne dominieren.

Enrich: Erhebung aller Sinne
Opulenz und hochdekorative Elemente, die kulturelle Referenzen mit Vergangenheit und Zukunft zusammenführen, stehen hier im Vordergrund. Satte prächtige Farben und edle Akzente aus Gold, Messing und Bronze lassen uns einen Hauch von Orient verspüren.

© WGSN - „Enrich“ ist ein Trend, der den Bogen von der Mode zum Interior Design spannt. Satte Farben, metallische Akzente und ikonische Muster verkörpern diese Verschmelzung.

© WGSN – „Enrich“ ist ein Trend, der den Bogen von der Mode zum Interior Design spannt. Satte Farben, metallische Akzente und ikonische Muster verkörpern diese Verschmelzung.

Wie lasst Ihr Euch inspirieren? Welche Trends gefallen Euch besonders gut? Habt Ihr schon Lust auf Veränderung bekommen? Dann könnt Ihr Euch hier von unseren aktuellen Kollektionen inspirieren lassen.
Wir freuen uns auf Eure Anregungen in den Kommentaren und auf Facebook!

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Donnerstag, 4. Februar 2016|LIFESTYLE|1 Kommentar